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Beraterinnen und Berater aus den Jugendmigrationsdiensten (JMD) stellten ihre Arbeit auf dem 22. Deutschen Präventionstag vor

22.06.2017 CJD Göddenstedt « zur Übersicht

Am 19. und 20. Juni fand in Hannover der 22. Deutsche Präventionstag statt. Auf dem größten europäischen Kongress zum Thema Präventionsarbeit tauschten sich Verantwortliche aus Praxis, Forschung und Politik aus.

Auch die Jugendmigrationsdienste (JMD) waren mit einem eigenen Stand zum diesjährigen Schwerpunktthema „Prävention & Integration“ vertreten. Auch mit  Beraterinnen und Beratern aus der JMD-Praxis wurde diskutiert: Wie kann Integration gelingen? Welchen Beitrag kann Prävention (tatsächlich) leisten?  

Darauf geben die Jugendmigrationsdienste klare Antworten.

„Prävention gehört unbedingt in die Jugendarbeit. Der Präventionsgedanke wird in unserer Arbeit konstruktiv mit bearbeitet. Wir fördern Menschen, die in belastenden sozialen Zuständen leben (müssen). Und hier schauen wir gemeinsam ganz besonders auf die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ziel der Integrationsarbeit ist u.a. die Herstellung von Chancengleichheit, damit fehlende Teilhabe nicht zu Ab- und Ausgrenzung führt“, erklärt Sylvia Helms, Leiterin des JMD Uelzen.

Das Ziel, vielen Fachbesuchern die Arbeit der Jugendmigrationsdienste vorzustellen, haben die JMDs erreicht. Sie informierten über ihre vielfältigen Beratungsangebote für junge Menschen mit Migrationshintergrund. Und es war keine Frage: Integrationsarbeit ist Präventionsarbeit!

Neben dem Stand der Jugendmigrationsdienste, wurde auch die Wanderausstellung „anders? – cool!“, welche auch schon mehrmals in Uelzen zu Gast war, präsentiert. Hier holten sich die Besucherinnen und Besucher Einblicke zum Thema Integration aus der Sicht junger Migrantinnen und Migranten. Welche Möglichkeiten haben junge Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland? Welche Hürden gilt es zu überwinden? Immer mit dabei, Beratende aus den Jugendmigrationsdiensten, die aus ihrer Arbeit berichteten.

Die Ausstellung selbst, mit ihren interaktiven Elementen und authentischen Interviews  lud ein, Kontakt zueinander zu finden, Aufeinander zuzugehen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Vorurteile zu hinterfragen.

 

Über die Jugendmigrationsdienste

Bundesweit stehen die Mitarbeitenden der rund 460 JMD vor Ort für alle Fragen rund um das Thema Integration bereit. Junge Menschen mit Migrationshintergrund werden bei ihrem Integrationsprozess in Deutschland umfassend begleitet. Individuelle Unterstützung, Gruppen- und Bildungsangebote sowie eine intensive Vernetzung in Schule und Ausbildungsbetriebe zählen zu den wesentlichen Aufgaben der Jugendmigrationsdienste.

 

(Das Programm Jugendmigrationsdienste wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). In Uelzen wird der JMD zusätzlich von Stadt und Landkreis Uelzen bezuschusst, um die Basisarbeit zu sichern.

Nähere Informationen finden Sie unter www.jugendmigrationsdienste.de und unter www.praeventionstag.de. )